Projekt "STÄRKEN"

Projekt "STÄRKEN 50+"

STandortchancen Ältere in den RegionalKerneN Landkreis Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming

Die Arbeitsmarktakteure für den „Beschäftigungspakt Älterer in der Regionen Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming“ sind sich einerseits der Potenzen bewusst, die die Gruppe der Arbeitssuchenden Ü-50 für die Standortentwicklung einbringen kann.
Andererseits belegen die Analysedaten der ARGEn LDS, TF und PM, Fachministerien und regionaler Verwaltungen, dass gerade die im Ideenwettbewerb angesprochene Zielgruppe 50+ sowohl in ihrer Gesamtzahl als auch ihren spezifischen Integrationshemmnissen eine noch größere Unterstützung für die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt und für die Einbindung in die aktive Arbeitsgesellschaft benötigen.

Der Beschäftigungspakt STÄRKEN 50+ mit dem Leitpartner ARGE leitet seine prioritären Maßnahmefelder in der strukturschwachen Region aus eigenen Binnenanalysen und praktischen Erfahrungen seit der operativen Arbeitsaufnahme im Januar 2005 ab.

Zielgruppe des Projektes sind arbeitslos gemeldete Bezieher von Arbeitslosengeld II ab Vollendung des 50. Lebensjahres sowie Personen, die ohne eine Förderung voraussichtlich in absehbarer Zeit ebenfalls zu dieser Personengruppe gehören werden. Ausgehend von dieser Definition des Ideenwettbewerbs von 16.6.2005 werden auch Langzeitarbeitslose ALG II – Empfänger ab 48 Jahre, die diese Bedingung erfüllen, in die Maßnahmen und Projekte einbezogen.

Ziel ist es, die Hürden, die für Langzeitarbeitslose der Zielgruppe vor einer Arbeitsaufnahme stehen, abzusenken, die Teilnehmer für den allgemeinen Arbeitsmarkt mit seiner Konkurrenz aller Arbeitnehmer vorzubereiten und zu befähigen, nachhaltig im ersten Arbeitsmarkt zu verbleiben.

Das Gesamtprojekt stellt eine bewusste Zusammenführung einer Anzahl in ihrem Aufwand und ihrer Wirkung unterschiedlicher Teilprojekte her. Es soll damit zum Einen den unterschiedlichen Bedingungen der Landkreise entsprochen werden, zum Anderen soll die Beschäftigungsinitiativen in den Landkreisen verschiedene Möglichkeiten beinhalten und unter den veränderten Bedingungen des Arbeitsmarktes erproben. Dieser Aspekt wird in der Projektlaufzeit zur Bündelung der Ressourcen führen. Die vorgesehene begleitende Evaluation wird den Prozess unterstützen.

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